Temperatur:Die Monatsmitteltemperatur lag mit 1,5 Grad leicht unter dem langjährigen Durchschnittswert. Es war der erste zu kalte Monat seit beachtlichen 33 Monaten im Münstertal, mit einer negativen Abweichung. Zuletzt fiel der April im Jahr 2023 zu kalt aus. Sehr milde Tage gab es im Januar nur an vier Tagen zu verzeichnen. Am 16. Januar war es am wärmsten, da zeigte das Thermometer in der Wetterhütte 15,3 Grad an. Nachtfröste traten insgesamt 21 Mal auf, in 24 Nächten gab es Bodenfrost. Am frostigsten war es am 6. Januar, an diesem Tag fiel die Temperatur auf minus 9,2 Grad Lufttemperatur. Am Boden waren es im Dörlinbachergrund eisige minus 15,4 Grad.
Sonnenstunden:Nach dem sonnigen Dezember zeigte sich der zweite Wintermonat Januar von seiner trüberen Seite, berichtet die Wetterstation. Die Sonne schien gerade mal 54 Stunden (90 Prozent) ins Münstertal. Noch vor einem Jahr lachte sie bis zu 80 Stunden im Januar. Sonnige Tage gab es im Januar nur an fünf Tagen. Am längsten strahlte das Zentralgestirn am 16. Januar mit bis zu 6,6 Stunden. Trüb und grau blieb es an zwölf Tagen mit keinem Sonnenstrahl im Münstertal.
Niederschlag:Die Wetterstation verbuchte wieder mehr Niederschlag im Januar. Mit 55,6 Liter Gesamtniederschlag fiel genau die übliche Menge für einen Januar. An 17 Tagen verteilte sich der Niederschlag. Über ein Liter auf den Quadratmeter fiel an elf Tagen und an zwei Tagen wurde die Zehn-Liter-Marke überschritten. Am nassesten war es am 28. Januar mit einer Tagesmenge von 12,6 Liter. Etwas zu trocken verabschiedete sich der Januar auf den Höhen des Hünersedels mit 85,5 Gesamtliter (92 Prozent).Eine geschlossene Schneedecke lag an sieben Tagen im Münstertal. Am 8. und 11. Januar betrug die Schneehöhe vier Zentimeter. Auf der Bergstation Hünersedel gab es an 13 Tagen eine Schneedecke. Am 11. Januar lag der Schnee bis zu 17 Zentimeter hoch.
Wind:Nebelwetter herrschte an sieben Tagen im Tal. Der Wind wehte für einen Wintermonat viel zu schwach durch die Region. Es war der windärmste Januar seit 20 Jahren im Münstertal. Nur an drei Tagen frischte der Wind mal kräftig auf und erreichte die Stärke sechs mit mehr als 39 Stundenkilometern. Die stärkste Windböe gab es am 8. Januar mit bis zu 45 Stundenkilometern im Tal und 82 auf dem 770 Meter hohen Hünersedelturm.
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